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Alzheimer Demenz - Gerontopsychiatrische Pflegeplanung

Mit Biographie, Anamnese und dem aktuellen Pflegestatus - Angelehnt an das Pflegemodell Monika Krohwinkel

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medizin - Gesundheitswesen, Public Health, Note: 1,0, , Veranstaltung: Pflegeplanung Gerontopsychiatrie, Sprache: Deutsch, Abstract: Viele Pflegefachkräfte (PFK) haben eine große Hemmschwelle, Pflegeplanungen zu schreiben. Zum einen ist die begrenzte Zeit im täglichen Arbeitsablauf anzumerken, die Fachkräften zur Verfügung steht. Dies führt dazu, dass Pflegeplanungen in manchen Einrichtungen in der Freizeit geschrieben werden müssen. Dann sind die oft veränderten Vorgaben zu benennen, die als Richtlinien für Pflegeplanungen gelten. In der Ausbildung werden andere Kriterien gelehrt, als in den jeweiligen Einrichtungen später gefordert wird. Jedes Haus, jeder Träger hat eigene Vorgaben, an denen sich die PFK zu halten hat. Dazu kommen dann noch die Maßstäbe des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Einzubeziehen ist in dieser Hinsicht die Pflege-Transparenzvereinbarung stationär (PTVS). Nicht zu vergessen natürlich die Expertenstandards. Weiterhin stellten/stellen viele Häuser ihre Dokumentation von handschriftlichen Akten auf EDV gestützte Dokumentation um. Nochmals neue Voraussetzungen, an die sich die Pflegefachkraft (PFK) gewöhnen bzw. umstellen muss. 'Zum Glück' gibt es viel Literatur, die einem sagt, wie eine Pflegeplanung richtig zu schreiben ist. Leider gibt jedes Buch wiederum andere Lösungsmöglichkeiten, Ratschläge und leider auch teilweise Unrichtigkeiten an. Aus diesen Gründen ist die Hemmschwelle, ja sogar Angst vor dem Schreiben einer Pflegeplanung verständlich. Die Träger müssen dafür sorgen, dass trotz bekannter Aussagen wie, 'besseres Zeitmanagement' usw., Pflegeplanungszeiten für Fachkräfte im Dienstplan eingeplant sind. Die Einrichtungen leben doch schließlich auch von einer guten MDK-Bewertung, haben also viel von fachlich anspruchsvollen Pflegeplanungen. Natürlich ganz davon abgesehen, dass Bewohner und Kollegen von lesbaren Pflegeplanungen profitieren sollen. Diese Ausführungen sollen Diskussionsgrundlagen schaffen und können unter Umständen als Formulierungshilfe dienen und sollen Anregungen für eigene Ausführungen schaffen. Es kommt darauf an, dass das Wesentliche richtig erfasst und beschrieben wird. Es sollte sich nicht an die letzte Formulierungsfeinheit geklammert werden. Schließlich geht es um Menschen. Und wir müssen mit Subjektivitäten arbeiten. Das ist aber doch auch das Schöne und Spannende an unserer Arbeit. Jetzt wünsche ich viel Spaß bei der nächsten Pflegeplanung!