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Anforderungen an die Pflege muslimischer Patienten in der akut stationären Sterbeversorgung. Eine Literaturstudie

Beschreibung

In einem vertrauten Umfeld zu sterben, ist für die Mehrzahl aller Menschen von großer Bedeutung. Gleichwohl ist das Krankenhaus in der Bundesrepublik Deutschland der Ort, an dem das Leben zahlreicher Personen endet. Dies betrifft auch die Lebenswirklichkeit türkischstämmiger Muslime bzw. allgemein der hiesigen Bevölkerungsteile mit Migrationshintergrund. Um dem Anliegen sterbender türkisch-muslimischer Behandelter zu entsprechen, will die vorliegende Arbeit die bei deren Pflege zu bedenkenden religiösen Besonderheiten sowie die notwendigen Kenntnisse und interpersonellen Fertigkeiten der Pflegekräfte ermitteln. Die konkrete Bedeutung religiös begründeter Erfordernisse bzw. Vorschriften sterbender türkischstämmiger Muslime soll mit Blick auf die professionelle Behandlung mittels einer tief gehenden Literaturrecherche dargestellt und deren Anforderungen bei der Pflegehandlung und -beziehung verdeutlicht werden. Durch das Personal zu berücksichtigen sind demnach vor allem die folgenden Punkte: der konkrete Umgang mit der betreffenden Person während des Todes und nach dem Tod, die Ausübung der Religion (Fasten, Pflichtgebet während des Ramadan etc.), Aspekte der Intimität/Sittsamkeit sowie abweichende islamische Auffassungen zur Hygiene und zu den Vorschriften der Nahrungsart bzw. -aufnahme. Transkulturelle Kompetenzen sind demnach die Schlüsselqualifikation beim Umgang mit sterbenden türkisch-muslimischen Patienten.

Imran Kark?n, B.A., Jahrgang 1991, entschied sich nach ihrer Berufsausbildung als Sozialbetreuerin im Bereich der Altenpflege, ihre fachlichen Qualifikationen im Bereich der Pflege und Gesundheit durch ein Studium weiter auszubauen. Das Bachelorstudium in Pflege- und Gesundheitswissenschaften an der Evangelischen Hochschule Darmstadt schloss die Autorin im Jahre 2016 erfolgreich ab. Um ihre Qualifikation auch praktisch weiter auszubauen, engagierte sich die Autorin als freiberufliche Dozentin für Migration und Kultursensible Pflege bundesweit. Ihre Erfahrungen aus der Praxis und ihre ehrenamtliche Tätigkeit als islamische Sterbebegleiterin in hiesigen Gesundheitseinrichtungen motivierten sie dazu, sich der sensiblen Thematik des vorliegenden Buches zu widmen.