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Hochfrequentes Training der auditiven Analyse bei einem 16-jährigen Patienten mit Aphasie

Beschreibung

Ziel der in diesem Buch beschriebenen Therapiestudie war, durch ein gezieltes Training der auditiven Analyse Verbesserungen im Sprachverständnis bei einem 16-jährigen Wernicke- Aphasiker mit einer partiellen Störung der auditiven Analyse zu erzielen. Für die Intervention wurden Aufgaben zur Phonem-Graphem-Zuordnung auf Silbenebene, zur Silben-Diskrimination sowie zur Diskrimination von Konsonantenclustern und von Neologismen durchgeführt. Es konnten signifikante Verbesserungen für geübte Items sowie Generalisierungseffekte auf ungeübte Items gemessen werden. Zudem haben sich auch die Leistungen in Aufgaben, die auf der auditiven Analyse aufbauen (z.B. lexikalisches Entscheiden) verbessert. Keine Verbesserung gab es hingegen in einer unrelationierten Kontollaufgabe (Reime finden), was auf die Spezifität der erzielten Therapieeffekte schließen lässt. Schließlich konnte auch ein verstärktes Selbstmonitoring des Patienten erzielt werden.

Miriam Heisterüber (B.Sc.) ist seit 2009 Logopädin und erlangte 2010 ihren Bachelor an der RWTH Aachen. Zurzeit absolviert sie den Masterstudiengang in Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-Projekt mit, in dem sie auch ihre Masterarbeit anfertigt. Die vorliegende Studie wurde während eines Praktikums an der St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch durchgeführt und diente als Grundlage für die Bachelorarbeit, mit der Frau Heisterüber 2012 mit dem dbl-Nachwuchspreis ausgezeichnet wurde.