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Tabakrauchbelastung in der Gastronomie

Sind Gastronomieangestellte einem besonders hohen Gesundheitsrisiko durch Passivrauchen ausgesetzt? Eine systematische Übersichtsarbeit internationaler Studien zu Schadstoffmessungen und den Beschwerden von Gastronomiemitarbeitern

Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,7, Universität zu Köln, 135 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Spätestens seit Beginn der 1980er Jahre konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Passivrauchen und den daraus folgenden gesundheitlichen Belastungen besteht. Zu den häufigste Folgeerkrankungen zählen Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen sowie Lungenkrebs. Diese Gesundheitsbelastungen werden durch die mehr als 4.000 bekannten Chemikalien, aus denen sich der Tabakrauch zusammensetzt, begünstigt. Von diesen Schadstoffen sind 69 als Kanzerogene bekannt oder werden dies verdächtigt. Zahlreiche internationale Studien haben gezeigt, dass die höchsten durch Passivrauchen bedingten Schadstoffkonzentrationen, die sowohl in der Innenraumluft als auch im menschlichen Organismus gemessen wurden, bei Angestellten in Gastronomiebetrieben zu finden sind. Aufgrund der gravierenden gesundheitlichen Relevanz befasst sich die vorliegende Arbeit mit der zentralen Fragestellung, welche Auswirkungen die Einführung einer rauchfreien Gastronomie auf die durch Passivrauchen bedingten gesundheitlichen Belastungen der Gastronomiemitarbeiter hat. Diesbezüglich werden folgende Hypothesen aufgestellt: a. Die Einführung einer rauchfreien Gastronomie führt zu einer verbesserten Luftqualität und einer daraus folgenden verringerten Schadstoffbelastung in den Innenräumen von Gastronomiebetrieben. b. Rauchfreie Arbeitsplätze in der Gastronomie reduzieren die im Organismus der Gastronomieangestellten gemessenen giftigen und krebserregenden Schadstoffe. c. Gastronomieangestellte weisen an rauchfreien Arbeitsplätzen verbesserte Lungenfunktionen auf und haben weniger subjektive Beschwerden, wie respiratorische und sensorische Irritationen. d. Die Einführung einer rauchfreien Gastronomie führt zu einer verringerten durch Passivrauchen bedingten Wahrscheinlichkeit an Herz-Kreislauferkrankungen oder Lungenkrebs zu erkranken. Somit ist das Ziel dieser Arbeit die Identifizierung und Auswertung internationaler Studien zu der oben genannten Fragestellung und deren kritische Evaluierung hinsichtlich der Auswirkungen des Passivrauchens auf die Gesundheit von Gastronomiemitarbeitern.