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Diagnostische Wertigkeit und klinische Relevanz bildgebender Verfahren in der Detektion und Diagnostik von fokalen Milzläsionen

Ein retrospektiver Vergleich mit der Histologie (1996 - 2003)

Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Im Vergleich zu anderen parenchymatösen Organen des Abdomens gestaltet sich die klinische Diagnostik der Milz schwierig. Das normal große Organ ist aufgrund der vollständigen Lage unter der linken Zwerchfellkuppel – mit Ausnahme von asthenischen Personen – weder zu palpieren noch zu perkutieren. Zudem existieren keine geeigneten, milzspezifischen hämatologischen und laborchemischen Parameter, mit denen pathologische Veränderungen der Struktur und Funktion des Organs bereits eindeutig klinisch diagnostiziert werden könnten und damit pathognomonisch für benigne und maligne Milzveränderungen wären. Auch die bildmorphologische Abklärung des Milzparenchyms stellt für den Diagnostiker im Vergleich zur Untersuchung anderer parenchymatöser Organe des Abdomens eine Herausforderung dar, da durch die Überlagerung von benachbarten anatomischen Strukturen und Organen oftmals eine adäquate bildgebende Diagnostik nicht möglich ist. So erfordert die Detektion und Diagnostik von strukturellen und funktionellen Veränderungen des Milzparenchyms meist den Einsatz verschiedener invasiver und nicht invasiver Untersuchungsverfahren. Diesen kommt bei der Beurteilung der Parenchymstruktur größte Bedeutung zu. Gewöhnlich ist die Milz aber nur in seltenen Fällen das alleinige Organ, für das eine abdominelle Diagnostik erforderlich ist. In der Routinediagnostik des Abdomens wird sie obligat miterfasst. Diese erfolgt heutzutage weitestgehend unter Einsatz der konventionellen B-Bild-Sonographie. Häufig aber sind die sonographischen Schallbedingungen so schlecht, dass eine aussagekräftige Diagnostik nicht möglich ist, beispielsweise bei einem hohen Body-Mass-Index (BMI) des Patienten. Die Computertomographie (CT) hat sich als alternatives bildgebendes Verfahren zur Sonographie bewährt. Der Stellenwert dieses Schnittbildverfahrens, beispielsweise in der Diagnostik von Milzhämatomen und –infarkten, ist seit den frühen 80er Jahren in zahlreichen Publikationen dargelegt worden und gilt als unumstritten. Die Magnetresonanztomographie (MRT) wird zur Diagnostik der Oberbauchorgane, insbesondere der Leber, seit Jahren erfolgreich eingesetzt. In letzter Zeit erfolgt ihre Anwendung immer häufiger auch zur Evaluierung von umschriebenen Milzveränderungen. Neue Techniken der Bildgebung, wie zum Beispiel FLASH-Images (Fast-low-angle-shots), ermöglichen eine schnellere und bessere Datenakquisition sowie Bildrekonstruktion. Daraus resultieren eine deutliche Reduktion [...]