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Demenz und Ethik. Die Demenzpflegetheorien von Naomi Feil und Erwin Böhm aus pflegewissenschaftlicher-philosophischer Sicht

Beschreibung

Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pflegewissenschaften, , Sprache: Deutsch, Abstract: In der Auseinandersetzung mit ethischen Fragen in Bezug auf die Begleitung von Menschen mit Demenz wird ersichtlich, dass unterschiedliche Betrachtungsweisen nicht nur möglich, sondern auch notwendig sind (vgl. Meyer; 2008). So einmalig jeder Mensch ist, so individuell muss die Beziehungsgestaltung gelebt werden. Die Begleitung von Menschen mit Demenz gleicht dabei, auch aus einer ethischen Perspektive, einer Gradwanderung, bei der die unterschiedlichsten Anforderungen, die an die Begleitenden gestellt werden, manchmal den Blick auf die Person, die begleitet wird, verstellen. Menschen mit fortgeschrittener Demenz leben im Augenblick, ihr Dasein und ihr Erleben findet im 'Jetzt' statt (vgl. Wojnar, 2001/2), wenn dieses auch häufig Jahrzehnte zurückliegt. Das Erleben der Situation scheint in enger Verbindung zu stehen mit emotionalen Erinnerungen, die im Sinne eines Déjà-vu-Erlebnisses (ebd.) präsent und handlungsleitend werden. Gleichzeitig, so Wojnar (ebd.), entfernen sie sich aus unserer Kultur, gehen zurück in kulturgeschichtlich frühere Zeiten der menschlichen Entwicklung. Die Befriedigung des Bedürfnisses 'zu Hause oder bei sich zu sein' (Wojnar, 2006: 81) schafft 'Vertrautheit' (Bosch, 1998: 123) und bildet die Grundlage für Lebensqualität.