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Besseres Quellengedächtnis für Betrüger - eine Frage der Valenz?

Beschreibung

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In verschiedenen Studien hat sich gezeigt, dass das Quellengedächtnis für Betrüger besser ist als für vertrauenswürdige und neutrale Personen. In der vorliegenden Arbeit sollte untersucht werden, ob das bessere Quellengedächtnis für Betrüger tatsächlich spezifisch für Betrug ist, wie unter anderem Cosmides annehmen, oder ob der Effekt durch die Valenz von Betrugsgeschichten vermittelt wird. Zu diesem Zweck wurden den Versuchspersonen unter dem Vorwand, dass Sympathieurteile untersucht werden sollten, Gesichter von Personen zusammen mit Beschreibungen von niedrig valentem betrügerischen, hoch valentem vertrauenswürdigem oder neutralem Verhalten gezeigt. Anschließend folgte ein Wiedererkennenstest, in dem sich die Rekognitionsleistung für Betrüger, vertrauenswürdige und neutrale Personen nicht unterschied, das Quellengedächtnis für Betrüger jedoch besser war als das für vertrauenswürdige und neutrale Personen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Zusammenfassung3 1.Einleitung4 2.Methoden37 2.1Stichprobe38 2.2Material38 2.3Durchführung40 2.4Versuchsdesign40 3.Ergebnisse42 4.Diskussion47 5.Literaturverzeichnis51 6.Anhang53Textprobe:Textprobe: Auszug aus Kapitel 1, Einleitung: Dass Valenz einen Einfluss auf Gedächtnisprozesse hat, lässt sich nicht nur anhand von Verhaltensbeobachtung, sondern auch anhand von neurologischen Untersuchungen zeigen. Maratos und Rugg untersuchten, ob die Prozesse beim Abruf von emotionalen und neutralen Informationen die gleichen sind oder ob sich diese Mechanismen unterscheiden. Eine mögliche Hypothese ist, dass ein gemeinsames neuronales Netzwerk sowohl den Abruf von emotionaler als auch von neutraler Information steuert. In diesem Fall müssten die Effekte von Emotion auf das Gedächtnis sich während der Enkodierungsphase oder während der Konsolidierung der Information abspielen. Es ist aber auch möglich dass Emotion sich unabhängig von eventuellen Unterschieden bei der Enkodierung und Konsolidierung auch auf Abrufprozesse auswirkt. Maratos und Rugg untersuchten diese These. Sie untersuchten nicht nur Rekognitionsleistung und Quellengedächtnis, sondern auch neuronale Prozesse. Zu diesem Zweck maßen Maratos und Rugg ebenfalls Ereigniskorrelierte Potentiale (event related potentials = ERPs). ERPs eignen sich gut für diesen Zweck, da sie eine sehr gute zeitliche Auflösung haben. Maratos und Rugg informierten ihre Versuchspersonen darüber, dass das Experiment die Präsentation [...]