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Seniorenmarketing

Theoretische Grundlagen - Empirische Untersuchung

Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Viele Märkte befinden sich im Wandel. Kennzeichnend dafür sind Sättigungserscheinungen und ein erhöhter Wettbewerbsdruck. Um überhaupt noch ein Umsatzwachstum zu erzielen, wird es unter anderem erforderlich, neue attraktive Marktsegmente anzusprechen, denn nur in solchen bislang ungesättigten Segmenten bestehen derzeit noch Wachstumsmöglichkeiten. Eine bisher häufig vernachlässigte Zielgruppe ist diejenige der Senioren. Da die Senioren in Zukunft in vielen Branchen zum wichtigsten Marktsegment werden, eröffnet eine gezielte Bearbeitung dieser Konsumentengruppe neue Marktchancen. Die nachfolgend dargestellten Entwicklungen lassen auf das hohe Potential der Zielgruppe „Senioren“ schliessen. Die Altersstruktur der Bevölkerung hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Das Bevölkerungswachstum erfolgte hauptsächlich bei den älteren Menschen. So hat sich in der Schweiz die Zahl der über 64-Jährigen seit 1950 mehr als verdoppelt. Die Zahl der unter 20-Jährigen ist hingegen seit Beginn der 70er Jahre leicht rückläufig. Derzeit ist bereits jede dritte Person in der Schweiz über 50 Jahre alt. Es entsteht eine historisch neue Situation, in der immer mehr ältere Menschen einer immer geringeren Anzahl jüngerer Menschen gegenüberstehen. Hauptursachen dieses demographischen Alterungsprozesses sind einerseits ein aufgrund von Individualisierungs- und Emanzipationstrends zu beobachtender Geburtenrückgang, andererseits eine infolge verbesserter Umweltbedingungen steigende Lebenserwartung. So beträgt die derzeitige mittlere Lebenserwartung für ein neugeborenes Mädchen knapp 83 Jahre, für einen neugeborenen Jungen 77 Jahre. Eine heute 65-jährige Person hat durchschnittlich noch 19 Lebensjahre vor sich. Wird also ein 65-Jähriger als Kunde gewonnen, kann er im Durchschnitt noch 19 Jahre gebunden werden. Auch wenn sich der Anteil der Frauen und Männer zahlenmässig immer mehr angleicht, bleibt das demographische Altern vorerst weiblich. Diese durch die höhere Sterblichkeit der Männer bedingte Frauenmehrheit zeigt sich auch beim Zivilstand. So sind 77 Prozent der Männer im Pensionsalter verheiratet, bei den Frauen sind es nur gerade 43 Prozent. Ähnliche Entwicklungen lassen sich auch in den anderen Industrienationen beobachten. Gemäss Berechnungen des Bundesamtes für Statistik wird sich die Situation in den nächsten Jahren weiter verschärfen, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der Baby-Boom-Generation der 60er Jahre in die älteren [...]