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Kombi-Paket PSG I und PSG II - Das neue SGB XI PflegeZG und FPfZG, NBA-Pflegereform 2016/2017

Vergleichende Gegenüberstellungen, Gesetzesmaterialien/Synopse Gesetzesmaterialien und Erläuterungen, Pflegestärkungsgesetz I + II, Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Beschreibung

Das Kombi-Paket PSG I und PSG II - Das neue SGB XI enthält die beiden Titel zum Pflegestärkungsgesetz Pflegereform 2015 und PSG II:

1. Pflegereform 2015: Das neue SGB XI, PflegeZG und FPfZG

Mit dem Pflegestärkungsgesetz I und dem dazugehörigen Verbesserungsgesetz zur Pflegezeit werden Leistungen für Pflegebedürftige und Demenzkranke verbessert und die Unterstützung für die Pflege in der Familie ausgeweitet:


Erhöhung der Leistungsbeträge in der Pflege
Flexiblere Kombinationsmöglichkeiten bei Verhinderungs- und Kurzzeitpflege
Keine Anrechnung mehr der Leistungen für Tages- und Nachtpflege auf Pflegegeld und Pflegesachleistungen
Anspruch auf Tages- und Nachtpflege, Kurzzeitpflege und Unterstützung neuer Wohnformen auch für Versicherte der Pflegestufe 0
Erweiterung niedrigschwelliger Betreuungs- und Entlastungsangebote durch Alltagsbegleiter, Pflegebegleiter, haushaltsnahe Dienstleistungen
Erhöhung der Zuschüsse für Umbaumaßnahmen und Pflegehilfsmittel
Höhere Anschubfinanzierung für ambulante Wohngruppen, Erhöhung des Wohngruppenzuschlags
Ergänzende Betreuungsangebote in teil- und vollstationären Einrichtungen für Versicherte in allen Pflegestufen
Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit
Zinslose Darlehen während der Pflegezeit
Bezahlte zehntägige Freistellung durch das neue Pflegeunterstützungsgeld
Mehr Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen
Anhebung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung und Einrichtung eines Pflegevorsorgefonds


2. PSG II, NBA - Pflegereform 2016/2017: Das neue SGB XI

Am 1. Januar 2017 ist es soweit, der neue Pflegedürftigkeitsbegriff und damit einhergehend die neue Begutachtungsmethode und die Einstufung in Pflegegrade treten in Kraft. Die Leistungsansprüche von Pflegebedürftigen sowie die Arbeit für alle in der Pflege oder in der Pflegeberatung Tätigen ändern sich dadurch grundlegend. Jeder Beteiligte muss sich sofort mit den Neuerungen durch das Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) vertraut machen, um den Übergang vom alten in das neue Recht optimal zu bewältigen:


Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff
Neue Einstufungsregeln durch das Neue Begutachtungsassessment (NBA)
Änderungen beim Feststellungsverfahren
Überleitung der bisherigen Pflegestufen in Pflegegrade
Überleitungs- und Besitzstandregeln zur Wahrung der bestehenden Leistungsansprüche
Fristen und Stichtagsregelungen zur Gewährleistung eines reibungslosen Übergangs
Gesetzliche Auffanglösung zur Festlegung neuer Pflegesätze
Ausbau der Beratungspflicht und individueller Versorgungspläne
Stärkung des ambulanten Bereichs
Leistungserweiterungen ab 2017
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