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Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer. Betriebliche und individuelle Einflussfaktoren

Betriebliche und individuelle Einflussfaktoren

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1. Auflage, 2009


Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 2,0, Universität Vechta; früher Hochschule Vechta (Hochschule Vechta), Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist weitestgehend bekannt, dass sich die Bevölkerungsstruktur in Deutschland verändert. Die Bundesbevölkerung schrumpft und altert. Ab 2010 wird diese Entwicklung an Geschwindigkeit gewinnen und erfordert ein Umdenken aller Betroffener der Unternehmen, der Arbeitnehmer, der Verbände und der Politik. Die Regierung hat mit dem Ende 2005 gestarteten Bundesprojekt 'Perspektive 50plus - Beschäftigungspakete für Ältere in den Regionen' die Beschäftigungsmöglichkeiten Älterer zu einem Schwerpunkt ihrer Politik gemacht. Hierdurch soll die Anhebung des Renteneintrittalters von 65 auf 67 Jahre durch die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze für ältere Menschen unterstützt werden. Die bisherigen Maßnahmen sind jedoch noch unzureichend und haben keine nachhaltige Neuorientierung der Betroffenen bewirkt. Da ich in einem der 62 bundesweit ausgelobten Modellprojekte beschäftigt bin, habe ich einen praktischen Zugang zu der betroffenen Altersgruppe. Die theoretischen Hintergründe um die Auswirkungen des demographischen Wandels, die geringe Beschäftigungsquote Älterer und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung verschiedener Maßnahmen interessieren mich und ließen mich dieses Thema für meine Diplomarbeit wählen. Der demographische Wandel in Deutschland kann in einem nahezu sicheren Korridor vorhergesagt werde. Die strukturelle Zusammensetzung der Bevölkerung wird sich durch verschiedene Faktoren verändern. Das Durchschnittsalter der bundesdeutschen Bevölkerung steigt und der seit 2003 begonnene Bevölkerungsschwund wird ab 2010 deutlich an Geschwindigkeit gewinnen. Diese Veränderungen der Bevölkerungsstruktur haben nicht nur Auswirkungen auf die Finanzierung des Rentenversicherungssystems, sondern nehmen auch gravierenden Einfluss auf die zukünftige Arbeits- und Beschäftigungsstruktur. So wird die Alterung der Bundesbevölkerung auch den Ausschnitt des Erwerbspersonenpotenzials betreffen und ab 2010 zu einer deutlichen Zunahme der Gruppe der über 50-Jährigen führen. Die Anzahl der 20- bis 30- Jährigen hingegen wird weiter abnehmen. Die Unternehmen in Deutschland müssen daher Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit mit einer wachsenden Anzahl von älteren Erwerbspersonen erreichen. Die Politik hat durch den Abbau der Frühverrentungsmöglichkeiten und das Heraufsetzen der gesetzlichen Altersgrenze auf nun 67 Jahre einen Teil der gesetzlichen Rahmenbedingungen an die Entwicklungen angepasst.
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