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Architektonische und gestalterische Voraussetzungen in der stationären Altenpflege von Demenzkranken

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1. Auflage, 2012


Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Gesundheit - Ernährungswissenschaft, Note: 1,3, Justus-Liebig-Universität Gießen (Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung), Veranstaltung: Einführung in das Versorgungsmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Die wachsende Anzahl derer, die im Alter an Demenz, einer degenerativen Erkrankung des Gehirns leiden, fordert neue Pflegekonzepte im stationären Altenpflegebereich. Es vermehrt sich die Zahl derer, die mit einer Demenzerkrankung in einem stationären Altenheim leben. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass vermehrt auf eine demenzgerechte Architektur und Gestaltung der Altenpflegeheime geachtet wird. Daher soll in dieser Arbeit der Fokus auf zwei demenzgerechte Wohnkonzepte gelegt werden. Zum Einen, das Wohnbereichskonzept und zum Anderen das Wohngruppenkonzept. Bei diesen Konzepten wird sich von dem Altenpflegeheim als institutionalisierte Einrichtung distanziert und vermehrt auf das Wohnen und Leben in Altenpflegeheimen eingegangen. Dabei stellt sich die Frage, ob sich aus den meistens schon in den fünfziger Jahren erbauten Altenpflegeheimen durch Umbaumaßnahmen, demenzgerechte Einrichtungen errichten lassen. Außerdem soll beantworten werden, was optimale gestalterische und architektonische Voraussetzungen für die Pflege von Demenzkranken sind und wie sich diese in der Praxis umsetzen lassen. Es ist wichtig, dass Demenzkranke dazu befähigt werden, so weit es noch möglich ist, ein selbstbestimmtes Leben ihrer Wahl zu führen und so viele Alltagskompetenzen wie möglich erhalten zu können. Dafür ist eine geeignete Architektur und Gestaltung der Räume nötig. Die Pflege sollte zwar im Vordergrund stehen, jedoch umgeben von einer demenzgerechten Architektur und einer gemütlichen und wohnlichen Gestaltung des Altenpflegeheimes, damit die Bewohner sich nicht gefangen in einem Heim fühlen, sondern dieses Heim als ihr Zuhause betrachten können. Wenn sich die Demenzkranken wohlfühlen, kann dies zu einer Verhaltensänderung zum Positiven führen, indem die Demenzkranken beispielsweise weniger aggressiv sind. Durch diese Verhaltensänderungen kann die Pflege für das Pflegepersonal weitaus einfacher und unkomplizierter gestaltet werden. Anhand von zwei Beispielen werden die Möglichkeiten bei einem Umbau eines altmodischen Altenpflegeheims aufgezeigt und erläutert. Diese Beispiele zeigen die Potenziale vieler alter Altenpflegeheime auf, wenn sie demenzgerecht umgebaut werden sollen. [...]
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