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Arbeitsbedingte psychische Belastungen in der stationären Krankenpflege. Eine empirische Untersuchung

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1. Auflage, 2021


Forschungsarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Gesundheit - Pflegewissenschaft - Sonstiges, Note: 1,0, Hamburger Fern-Hochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser empirischen Hausarbeit werden im Rahmen des quantitativen Forschungsansatzes die Ausprägungen von arbeitsbedingten psychischen Belastungen in der stationären Krankenpflege untersucht und auf der Studiengrundlage Maßnahmen skizziert, welche die psychische Gesundheit von Pflegekräften erhalten beziehungsweise diese fördern können. Die Coronakrise in diesem Jahr brachte erneut zum Vorschein, wie knapp die Ressource Pflegepersonal tatsächlich ist. Die Brisanz wird durch die aktuellen politischen Entscheidungen deutlich, so wurden bedingt durch die Corona-Pandemie Personaluntergrenzen in der stationären Krankenpflege ausgesetzt und kürzlich in Niedersachen eine Arbeitszeiterhöhung für Pflegekräfte von 60 Stunden pro Woche gesetzlich legitimiert. Bereits heute ist von einem erheblichen Fachkräftemangel in der stationären Krankenversorgung auszugehen, Berechnungen zufolge fehlen 131.500 Pflegekräfte in stationären Einrichtungen. Der Fachkräftemangel wird sich voraussichtlich durch die zukünftigen Bevölkerungs- und Beschäftigungsstrukturen weiter verschärfen. Dies stellt vor dem Hintergrund einer stetigen Ökonomisierung im Gesundheitswesen eine große Herausforderung für die Branche dar. Die einhergehende Arbeitsverdichtung in der stationären Krankenversorgung scheint sich auf die Gesundheit der Mitarbeiter auszuwirken. Pflegende weisen erhöhte Ausfallzeiten auf, ca. 17,9% der Fehltage resultieren aus psychischen Störungen. Arbeitsbedingte psychische Belastungen können langfristig die Entstehung von psychischen Erkrankungen begünstigen und weisen eine Kausalität zum vorzeitigen Ausstieg aus dem Pflegeberuf auf.

Fachkrankenschwester für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Dozentin, cand. Bachelor Pflegemanagement
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