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Pflegelehrerbildung im Spannungsfeld unterschiedlicher Qualifikationen

Ein Überblick und eine Meinungsanalyse zur Pflegelehrerbildung in Deutschland

Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: 2,0, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Pflegelehrerbildung blickt auf eine lange und kontroverse Entwicklung zurück und kann bis zum heutigen Tage als nicht einheitlich definiert bezeichnet werden. Zurückblickend auf ihre Verortung als Weiterbildungsmaßnahme für beruflich Pflegende, wurde die Qualifizierung zum Pflegelehrer1 aufgrund des Pflegenotstandes Mitte bis Ende der 1980er Jahre neu diskutiert. Im Zuge dieses Pflegenotstandes, der gleichzeitig für die Pflege einen Bildungsnotstand darstellte, wurde die Pflegelehrerbildung reformiert und fand ihren Einzug in den tertiären Bildungsbereich. Diese Entwicklung vollzog sich allerdings in keiner Weise einheitlich und wurde begleitet von den unterschiedlichsten Vorstellungen darüber, wie die Hochschulausbildung des Pflegelehrers auszusehen habe. Um die Akademisierung des Pflegelehrers entspannte sich ein Diskurs, welcher in seiner stärksten Ausprägung mit Einführung der Studiengänge in der Pflegelehrerbildung geführt wurde und bis zum heutigen Tag, mal mehr und mal weniger ausgeprägt anhält. Der Diskurs teilt sich in zwei Ebenen auf und beinhaltet zum einen den Diskurs über die Nähe des Pflegelehrers zur Pflege selbst und zum anderen die Verortung der Pflegelehrerbildung innerhalb der Hochschullandschaft. So bildeten sich mit Beginn der Studiengänge Qualifizierungsmöglichkeiten an Fachhochschulen und Universitäten aus. Vielfach hängt die Nähe zur Pflege mit der Verortung der Pflegelehrerbildung zusammen und wird daher je nachdem als notwendig oder als hemmend beschrieben.