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Recovery in der Praxis

Voraussetzungen, Interventionen, Projekte

Beschreibung

Dem Konzept von Recovery liegt der die Hoffnung auf Genesung zugrunde. Wie können psychiatrisch Tätige recoveryorientiert arbeiten und die Gesundungserfahrungen von Psychiatrie-Erfahrenen nutzen oder Psychiatrie-Erfahrene sogar an der Behandlung beteiligen? Welche strukturellen Veränderungen im Versorgungssystem, in den Einrichtungen und in der Zusammenarbeit aller Beteiligten sind notwendig, damit die eigene Arbeit sich nicht mehr an den Defiziten, sondern an den Ressourcen und Bedürfnissen der Patienten orientiert? Werden die Behandlungswünsche der Patienten auch akzeptiert, wenn sie z.B. die Einnahme von Psychopharmaka verweigern? Dieses Buch holt internationale Erfahrungen mit recoveryorientierten Konzepten in den deutschsprachigen Raum. Es macht außerdem anhand praktischer Beispiele deutlich, wie die Idee von Recovery die Versorgungslandschaft verändern kann. Die Impulse kommen vor allem aus der Pflege und von den Psychiatrie-Erfahrenen selbst.

Gianfranco Zuaboni ist Pflegewissenschaftler und Leiter der Pflegeentwicklung im Sanatorim Kilchberg: Als »Recovery-Generalsekretär« der Klinik ist er zuständig für die Koordinierung aller recovery-orientierten Maßnahmen. Christian Burr ist Bereichsleiter Pflege, Schwerpunkt Psychose bei den Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD) Bern. Dort initiierte ein zweijähriges Projekt zur Einführung eines recovery-orientierten Konzeptes auf einer Akutstation. Andréa Winter arbeitet in den UPD Bern als Betroffenenvertreterin und ÜberSetzerin. Daneben engagiert sie sich als Unterstützerin des Vorstands des Europäischen Netzwerks von Psychiatrie-Betroffenen ENUSP. Zusammen mit Christian Burr hat sie 2010 den Berner Pflegepreis gewonnen. Prof. Dr. rer. Medic. Michael Schulz ist Krankenpfleger sowie Diplompflegewirt und leitet den Bachelor-Studiengang Psychiatrische Pflege an der Fachhochschule der Diakonie Bethel.