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Das Medizinische Versorgungszentrum - Ein modernes Versorgungskonzept und sein Beitrag zur interdisziplinären und sektorübergreifenden Zusammenarbeit

Ein modernes Versorgungskonzept und sein Beitrag zur interdisziplinären und sektorübergreifenden Zusammenarbeit

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,3, Universität Bremen, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung In der politischen und wissenschaftlichen Diskussion scheint ein breiter Konsens darüber zu herrschen, dass die gesundheitliche Versorgung in Deutschland von erheblichen Ineffizienzen gekennzeichnet ist. Eine intensive Arbeitsteilung hochspezialisierter in starren sektoralen Grenzen agierender Leistungserbringer führt zu mangelhaft koordinierten Versorgungsprozessen. Gleichzeitig nimmt die Verschiebung des gesellschaftlichen Krankheitspanoramas hin, zu einer stetig wachsenden Bedeutung chronischer und multimorbider Krankheitsverläufe in einer alternden Bevölkerung, zu. Immer mehr Menschen sind auf langfristige mehrdimensionale Behandlungsformen angewiesen. All diese Entwicklungen tragen neben geringeren Einnahmen maßgeblich dazu bei, dass die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung zunehmend unter Druck gerät. In den Augen des Gesetzgebers sind Teilaspekte des historisch gewachsenen Ordnungsrahmens als Ursache für eine unangemessene Verzahnung medizinischer Einzelleistungen zu sehen. Eine Modifizierung der rechtlichen Vorgaben soll die Implementierung neuartiger und die Weiterentwicklung schon vorhandener Versorgungsformen ermöglichen und so Defizite in der Leistungserbringung beseitigen. Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen wurde zu Beginn des Jahres 2004 das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) verabschiedet, welches unter anderem die integrierte Versorgung reformiert und die rechtlichen Rahmenbedingungen für Medizinische Versorgungszentren schafft. Beide Konzepte zielen darauf ab, die Kommunikation und Kooperation in der medizinischen Leistungserbringung zu verbessern.